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Guten Morgen Follower

Es ist 7:00 Uhr am Morgen, meine Sonos Anlage startet

In perfekter Qualität laufen die World Charts auf Spotify. Ich laufe in die Küche und spreche mit meiner neuen Partnerin „Alexa“.

Ich versuche mich von Negativem fernzuhalten, deshalb lese ich keine Zeitung und schaue niemals Fernsehen. Ich gönne mir nur ein 100 Sekunden Update. Das geht in etwa so:

„Alexa, Nachrichten bitte“

Mein Amazon Echo Dot antwortet mir mit einer 100 Sekunden Tagesschau Zusammenfassung. Im Anschluss bekomme ich noch ein Update über das Wetter. Ich lass mir meine Termine vorlesen und starte meine daily routine.

Ich erzähle euch jetzt warum Voice eins der Megatrends der nächsten 5 Jahre wird. Jede Technologie die Menschen Zeit erspart wird sich durchsetzen. Bereits jetzt kann man über Sprach Intelligenzen sehr viel machen. Siri, Alexa und wie die künstlichen Damen alle heißen tätigen Bestellungen und regeln unseren Haushalt. Nehmen wir an ich bemerke das meine Drucker Patronen ausgehen und ich keine Soja Milch mehr zu hause habe, dann bestelle ich genau das über Alexa. Aufgepasst:

„Alexa, bitte bestelle mit meine Drucker Patronen für meinen Epson Drucker und 4 Packungen Alpro Soja Milch per „Amazon Prime now“

Ich werde gefragt ob ich die Bestellung wirklich tätigen möchte und fertig.

In meiner Berliner Wohnung kann ich alle Lebensmittel, sogar Eiswürfel bei „Amazon now“ bestellen. In bester Qualität kommen Avocado und Co innerhalb 1ner Stunde zu mir nach Hause.

Ich denke euch ist klar, dass mir dadurch extrem viel Zeit erspart wird. Ich brauche nicht mehr mein Macbook starten und eine Bestellung eingeben und erstrecht nicht, muss ich zum nächsten Edeka fahren um ein paar Lebensmittel für meinen Single Haushalt einzukaufen.

Ich lese gerne, aber es kommt immer häufiger vor das ich auch zu Hause Hörbücher und Podcast höre, weil ich gleichzeitig andere Dinge erledigen kann. Das Thema Voice ist also bereits ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben und bei euch wird das genauso sein.

08:00 Uhr ich gehe an meinen Briefkasten 

Könnt ihr euch erinnern ? Als ich klein war wollte ich immer Post bekommen. Doch wer sendet einem Kind schon einen Brief ? – Genau die Hausbank. Einmal im Jahr bekam ich zu meinem Geburtstag einen Brief von meiner Volksbank. Ganz ehrlich, darüber habe ich mich immer sehr gefreut und ich war extrem stolz darauf. Immerhin habe ich mich erwachsen gefühlt und bin dann extrem stolz zu meiner Dorffiliale gelaufen um ein kleines Geschenk abzuholen.

Vor kurzem bin ich durch den Ort gefahren indem ich aufgewachsen bin, die Bankfiliale gibt es nicht mehr, daraus wurde ein Mehrfamilienhaus für Sozial Schwache Familien.

Heutzutage bekomme ich natürlich viel Post, die meisten Dinge landen jedoch direkt im Müll. Das sind irgendwelche Werbeflyern und Käse von irgendwelchen Unternehmen die noch immer nicht begriffen haben das man Menschen in meinem Alter auf Facebook erreicht und nicht im Briefkasten. Wirklich schade für die Umwelt und das Marketing Budget dieser Unternehmen.

Jetzt mal im ernst. Früher bekam ich Kontoauszüge, Telefonrechnungen, AGB`s Rechnungen von Dienstleistungen, Lieferscheine und so weiter per Post. Heute vibriert mein iPhone und ich leite die Rechnung meiner Amazon Bestellung  direkt an meine Buchhalterin weiter. Was mir dadurch bewusst wird, ist dass Paket und Briefzusteller in den nächsten Jahren ein großes Problem bekommen werden, vor allem dann wenn die Big Player wie Amazon und Zalando ihre eigenen Paketdienste starten. Einige taunsede Jobs stehen auf der Kippe, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Digitalisierung ist im vollen Gange.

Es ist 09:00 Uhr, ich mache mir ein Cappuccino und starte meine Arbeit

Heute Nachmittag geht es nach Stockholm, eine tolle Stadt, viel innovativer als Deutschland. Kein Wunder das Unternehmen wie Skype und Spotify aus Stockholm stammen.  Ausnahmsweise habe ich meinen Flug direkt über Airberlin gebucht, normalerweise mache ich das über eine Plattform wir skyscanner. AirBerlin tut mir eben Leid und ich hoffe die tausenden Mitarbeiter können ihre Jobs behalten.  Auf Suchmaschinen sind Flüge einfach günstiger. Das muss man sich mal vorstellen, Plattformen wie Skyscanner, booking.com, Air BNB und ebay besitzen keine Flieger, Hotels oder Produkte in irgendeiner Art. Sie Betreiber nur eine Plattform auf der Kunden schnell ein passendes Angebot finden. Dafür bekommen sie natürlich eine Provision die häufig bis zu 30 Prozent beträgt. Der Grund dafür ist einfach. Viele Unternehmen haben es einfach nicht auf die Kette bekommen einen ordentlichen Internetauftritt aufzubauen. Ich meine habt ihr euch mal die Internetseite von easyjet und Co angeschaut. Bis vor kurzem war es kaum ersichtlich wo und wie man einen Flug bucht und die schrecklich orange Benutzeroberfläche war ein purer Abfuck. Ich buche alle meine Hotels auf hotels.com. Mir ist natürlich klar das 25% der Hotelkosten an hotels.com gehen, aber interessiert mich das ? Nein auf keinen Fall, ich meine die Präsentation der Zimmer und die einfache Übersicht der Lage und der umlegenden Attraktionen ist weit aus informativer wie die Informationen auf der 1990 Webseite der Hotelkette selbst.

Heutzutage kann man für fast jedes Produkt eine Plattform aufbauen. Selbst Matratzen werden von unter 30 jährigen zum größten Teil online gekauft. Probeliegen ? Von wegen. Ich kann genau eingeben was mir wichtig ist und hunderte von Kundenrezessionen geben mir einen guten Einblick darüber ob ein Produkt zu mir passt. Zudem habe ich ein Rückgaberecht welches kaum ein Kunde in Anspruch nimmt. Ist die Matratze erstmal im Nest zählt nur noch eins. Netflix und Chillen !

Es ist mittlerweile 10:15 ich habe die meisten meiner Messages und e-mails beantwortet

Vor allem Messages, e-mails bekomme ich sehr selten. Alles läuft über meinen Facebook messenger, Instagram dm und Whats App. Mit Menschen die dieses Medien nicht nutzen möchte ich eh nichts zu tun haben. Selbst meine Oma hat Facebook genutzt, das war ihr Weg zu sehen was ihr Enkelkind macht und wo genau ich mich gerade auf der Welt aufhalte. Ich vermisse Ihre Kommentare und Likes 😔

Es ist 11 Uhr mein selbst gemachter Cappuccino ist nicht gerade der Beste

Also laufe ich zum Café um die Ecke. Mein Hauptwohnsitz ist in Ludwigsburg, einer Stadt in Süddeutschland. Ich laufe in meinem Under Amor Trainingsanzug über das Sparkassengelände. Irgendwie muss ich immer grinsen, hier habe ich nämlich meine erste Ausbildung gemacht. Wirklich eine gute Zeit gewesen für die ich sehr dankbar bin. Ich habe schnell gemerkt das ich kein Sparkässler bin aber das ist eine andere Geschichte. Under Armour die Marke für Athleten, oder nicht ? Wie kann es sein das sich eine Marke in wenigen Jahre zu einem MONSTER Unternehmen entwickelt. Ich meine hättet ihr gedacht das es neben Nike und Adidas noch Platz für einen 3ten Platzhirsch gibt? Der Grund warum ich Under Armour trage ist ganz einfach zu erklären.

Ich wurde von diesem Unternehmen krass manipuliert. Purer Brainwash! Ich erkläre euch was ich damit meine. Kennt ihr dass wenn ihr irgendeine Situation erlebt und plötzlich das Gefühl habt ihr habt diesen Moment schonmal erlebt ? Richtig Deja Vu. Ein Deja Vu ist ein Bild das unser Gehirn irgendwann schonmal gesehen hat. Durch eine Erinnerung, einen Traum oder eine Geschichte die man gehört hat und unser Gehirn dann irgendwelche Bilder produzierte welche sich jetzt wie schonmal erlebt anfühlen.

Bei Under Armour ist das so. Ich bewege mich viel im Fitness Sektor. Ich war mal Trainer und als Networker für Gesundheitsprodukte interessiert mich alles Rund um das Thema Fitness. Auf Instagram und Co sieht man ständig die Athleten in Under Armour Kleidung. Jetzt denkst du bestimmt ja, aber Nike und Adidas wird ja noch viel häufiger getragen. Und klar das stimmt. Aber Under Armour wird präsentiert. Nike und Adidas hat die großen Sportler der Weltgeschichte gesponsert. Under Armour hat Influencer gesponsert. Menschen die authentisch Marken auf social media Plattformen repräsentierten. Storyteller die Dinge aus ganz bestimmten Überzeugen tragen. Längst tragen Influncer und Superstars wie Dwayne Johnson Under Armour. Nicht weil die T-Shirts für muskulöse Athleten gemacht wurden sind. Sondern weil manche Stars eine besonders gute Attitude auf Instagram Twitter und Co ausstrahlen.

Ein weiterer Grund für den Erfolg von Under Armour ist der Aufkauf digitaler Unternehmen wie Apps. Die erfolgreichste Fitness App heißt „My Fitness Pal“. Under Armour hat die Kalorien App für 450 Millionen US Dollar gekauft. Richtig gehört für eine halbe Milliarde. Jetzt könnte man meinen geht es denen noch ganz gut ? Bei My Fitness Pal kann man doch nicht einmal Produkte kaufen oder buchen. Wie kann das so viel Geld wert sein. Ganz einfach. Die App hat Millionen von User. Alle haben das App Icon auf ihrem Smartphone. Auf dem Icon der App ist mittlerweile auch das Logo von Under Armour. Mhm was denkt ihr was passiert mit euch wenn ihr jeden Tag hunderte male über euren Bildschirm wischt und immer wieder dieses Logo von eurem Auge erfasst wird. Sicherlich unbewusst aber hey, unser Gehirn sieht Bilder, Informationen und speichert diese in der Brain-Cloud. Beim nächsten Shopping im Sportfachgeschäft kommt dann alles Zusammen. Die Influencer, das Logo auf dem App Icon das gute Storytelling und der massiv gute Internetauftritt von Under Armour. Adidas ist cool, Nike geht immer, aber wirklich angesagt ist für mich nur noch Under Armour. Gekauft !

Es ist 12:00 Uhr Mittags

Ich gehe in mein Lieblings Restaurant und bestelle mir gebratenen Tofu mit Gemüse und Reis. Natürlich trage ich dabei meine Apple Airpods. Jeder Kellner kennt mich und keiner ist mehr verwundert über mich. Ich komme rein mit Smartphone in der Hand. Sitze und Esse mit Smartphone in der Hand und ich gehe heim mir meinem Smartphone in der Hand. Das ist der Lauf der Dinge. Währenddessen höre ich meistens den Podcast von Gary Vaynerchuk. Ich verlinke euch seinen Podcast hier.

Aktuell lese ich noch sein Buch „Story telling in sozialen Medien“. Ich kann euch das Buch empfehlen. Es gibt wenige Menschen wie Gary die es schaffen mit direkter Sprache auf den Punkt zu kommen.

Es ist 13 Uhr ich mache mich fertig für meinen Flug nach Stockholm

Ich rufe mir ein Taxi. Ja richtig gehört ich rufe noch per Telefon ein Taxi. Nicht weil ich das will aber Uber ist noch immer vom deutschen Staat ungern gesehen und die Schwaben sind sehr langsam darin Gewohnheiten abzulegen. Ich habe zwar die mytaxi App aber die Stuttgarter Taxifahrer haben sich dem Ganzen noch nicht wirklich angeschlossen. Purer Abfuck, meine Berliner Freunde glauben mir das nicht aber es ist so.

Ebenfalls eine tolle Sache die aber nur in Großstädten wie Berlin gut funktioniert sind die Carsharing Anbieter wie „drive now“. BMW und Sixt sind mich Hochdruck dabei diesen Service auszubauen. Momentan läuft das so:

Ihr öffnet die App und lasst euch zu Fuß zum nächsten freien Auto navigieren. Dort steigt ihr einfach ein und fahrt los. Das ist ziemlich cool, dennoch schon wieder veraltet. Die digitale Revolution wird in den nächsten 5 Jahren so schnell voran gehen wie noch nie. Dann öffnen wir natürlich immer noch eine App aber das Auto kommt autonom zu uns gefahren und es befördert uns auch völlig autonom zu unserem Ziel. Das heißt ich sitze bequem im Elktro Auto, checke meine Nachrichten, mache ein Online Webinar um meine Geschäftspartner zu preafen und trinke dabei meinen Starbucks Cappuccino.

Du glaubst das ist Science Fiction ? Na dann muss ich dich enttäuschen das ganze gibt es schon und ist Kalifornien seit Jahren als Autopilot unterwegs. Es geht nur noch um alle Genehmigungen und dann wird es sich weltweit durchsetzen.

13:15 pünktlich sind die Schwaben

Wow es fährt ein Tesla Model S vor. Das habe ich selten erlebt. In Skandinavien ist es normal da sind 30 % der Taxen Tesla, vor allem in Dänemark da zahlt man für KFZ Autos mittlerweile den doppelten Steuersatz. In Deutschland erlebt man dieses Bild sehr selten. Ich frage den Taxifahrer was er darüber denkt und wie er Tesla findet. Er erzählt mir dass es einen rießen Streit gab als sein Chef verkündete sie erweitern den Fuhrpark um 3 Tesla. Keiner wollte seine Mercedes E Klasse gegen ein Elektroauto tauschen.  Der Taxifahrer grinst in den Rückspiegel und erzählt mir das es jetzt genau anders herum ist. Jeder liebt es mit dem Tesla unterwegs zu sein und so gibt  es nun nur noch Streit um die Fahrzeuge von Tesla CEO Elon Musk.  Der freundliche arabische Taxifahrer erzählt mir dass er zudem viel mehr Trinkgeld bekommt und seine Gäste sind immer ganz fasziniert.

Fasziniert und erschrocken zugleich war ich als ich vorkurzem gelesen habe, dass ein Elektrofahrzeug aus 70 Prozent weniger Bauteilen besteht im Vergleich zu einem noch üblichen KFZ.  Anbauten wie Öltank, Katalysator, Auspuff, Vergaser und Co gibt es bei einem Elektro Automobil nicht. Ich brauch kein Mathegenie zu sein um mir auszurechnen was das für ein Bundesland wie Baden-Württemberg bedeutet. 70 Prozent weniger Autoteile heißt weniger Nachfrage bei den Zulieferern. Ist euch bewusst wie viele Menschen in Unternehmen arbeiten welche sich auf das Produzieren oder Reparieren von diesen Autoteilen spezialisieren. Ein Unternehmen das heute noch Luftfilter herstellt kann nicht plötzlich Sensoren für Rückfahrkameras entwickeln. Es werden hier zu Lande viele Jobs den Bach runter gehen. Sämtliche Werkstätten werden spüren dass Probleme an einem Tesla größtenteils über ein Software Update repariert werden. Flüssigkeiten und Dichtungen sind mit die häufigsten Reperaturfälle. Ein Tesla läuft im Vergleich zu einem Opel aber sehr selten aus.

Um das ganze mal auf den Punkt zu bringen liebe Männer. Wenn ihr euch in Zukunft bei euren potenziellen Schwiegereltern vorstellt, dann wird es nicht mehr heißen:

„Ohhh ein Job bei Porsche“

Sondern

„Auuuuu ein Job bei Porsche, na hoffentlich geht alles gut „

Das Mindset einiger deutscher Autobauer ist schrecklich. Vor nicht all zu langer Zeit habe ich die Daimler und Porsche Chefs sagen hören, das ihre Kunden auf Sportwägen mit Sound und Benzingeruch stehen und niemals ihren Carrera gegen einen Tesla tauschen würden. Daimler hat sogar seine Tesla Aktien abgestoßen und Äußerungen darüber gemacht das Tesla niemals profitable werden wird. Ich bin mir da nicht so sicher. Meine Stimme hat Tesla und ich freue mich Ende des Jahres einen Model X zu fahren.

18 Uhr, endlich auf dem Weg ins Hotel in Stockholm

Ich checke für gewöhnlich im Radison blu im Zentrum der Hafenstadt ein. Die Hotelkette hat alleine in Stockholm 4 Hotels und hunderte europaweit. Ich kann nicht nachvollziehen warum ich jedes mal in der Schlange stehen muss um meine Zimmerkarte zu bekommen. Ich meine meine Kreditkarten Daten hat das Hotel schon und mein Zimmer ist bereits bezahlt. Ich würde mir wünschen einfach nur ein Aufforderung zu einem Online Check In zu bekommen, dann gibt es eine e-mail mit meiner Zimmernummer und einem Scancode. So wie beim Check In im Flughafen. Einfach das smartphone an die Zimmertüre halten und fertig. Das hat natürlich nichts mit Hightech zu tun. Dennoch ist es wieder ein Beispiel dafür wie Service Kräfte in den nächsten Jahren abgebaut werden. 80 Prozent der Hotelgäste werden sich online einchecken. Dann gibt es noch ein Schalter für ältere Menschen und den wenigen denen es wichtig ist eine freundlich Begrüßung zu bekommen. Hotelketten werden hunderte Stellen abbauen und ein paar wenige Stellen in der IT aufstocken. Also liebe angehenden Hotelfachkräfte überdenkt noch einmal euren Plan und macht euch mal Gedanken ob ihr nicht vllt lieber coden lernt. Das ist übrigens das einzige Studium welches ich meinem Kind empfehlen würde. Ich würde meinem Kind die komplette Apple Ausstattung sponsern und sagen: „Kind wenn du erfolgreich werden willst dann verbringe mindestens 5 Stunden am Tag auf social media und lerne Swift 3 und Javascript (: Ich meine das gerade voll im Ernst!!! Zieht eure Kinder 3 sprachig auf. Die Muttersprache, eine Fremdsprache wie Englisch oder Chinesisch und eine Programmiersprache.

Es ist 19 Uhr, ich treffe mich vor dem Hotel mit einer schwedischen Geschäftspartnerin

Sie muss noch einen kleinen Einkauf erledigen. Wir machen einen kleinen Umweg in einen schwedischen Supermarkt. Der Einkaufsladen sieht genau so aus wie ein Rewe oder Edeka in Deutschland, der einzige Unterschied ist, dass wir die Lebensmittel selbst scannen und per Kreditkarte bezahlen. Das System kenne ich bereits von Ikea, wobei mir dann einfällt das sich der Kreis schließt da IKEA ja vom Schweden Ingvar Kamprad stammt.

Als ich im April in San Francisco war habe ich von einem Supermarktkonzept gehört welches sich mittlerweile an der Westküste durchgesetzt hat. Da kommt es gelegen dass ich nächste Woche wieder im Silicon Valley bin und mir das Ganze selbst anschaue.

Das Prinzip ist ganz einfach – Ihr geht in den Supermarkt und packt eure Lebensmittel ein. Tiefkühlwaren, frisches Obst, Getränke und Brot. Zum bezahlen lauft ihr einfach an einem Apple Pay Ausgang raus. Beim Rausgehen werden alle Lebensmittel gescannt und euch auf eurem iPhone angezeigt. Ihr bestätigt den Einkauf mit eurem Fingerabdruck und fertig. Ihr fragt euch ob das zuverlässig ist ? Ich sage euch das ist äußerst zuverlässig.Wenn ihr nicht an Scanner und Sensoren glaubt dann rate ich euch in kein Flugzeug mehr einzusteigen. Diese Starten und Landen wie von selbst durch diese kleinen aber sehr intelligenten Bauteile.

20 Uhr wir treffen uns mit Freunden in einer Sky Bar

Auf dem ersten Blick ist alles ganz normal. Jeder hat sich der Location entsprechend schick gemacht, jeder ist gut drauf, es ist offensichtlich dass wir eine menge Spaß haben werden. Wir lachen laut, sitzen am besten Tisch mit einer atemberaubenden Aussicht über Stockholm  und lassen es uns bei Wein und schwedischen absolut Wodka gut gehen. Wir sprechen über social media, Instagram, Follower, Storys, Live-Calls, und alles was gerade auf Facebook und Instagram passiert. Jeder von uns hat Rund um die Uhr sein iPhone in der Hand, so als ob man Angst haben müsste es würde einem vom Tisch geklaut. Um ehrlich zu sein würde ich bei einem Überfall alles rausrücken, mein Geldbeutel, meine Uhr aber niemals mein iPhone.  Manche Menschen schauen komisch, fast schon so als ob sie Mitleid mit uns haben. Mache Menschen denken wir kommunizieren nicht miteinander, sie erkennen nicht dass wir genau das tun. Wir fühlen uns gut, hängen gemeinsam ab, tauschen und aus und verdienen ein unverschämt gutes Einkommen. Richtig gehört in der Zeit in der wir 200 Euro Drinks konsumierten haben wir 3000 Euro Umsatz gemacht. Das ist doch kein schlechter Deal oder ? Früher war man noch stolz auf sich  wenn man seinen Chef überzeugen konnte einen Tag Home Office pro Woche zu bekommen. Heutzutage brauch man nur noch sein smartphone und genügend Datenvolumen und schon kann man von überall aus arbeiten. Wenn man weiß wie das funktioniert dann brauch man nur noch ein paar Freunde mit den selben Zielen und man vergisst wie es sich anfühlt zu arbeiten.

23:00 Uhr ich sitze im Taxi zurück ins Hotel und reflektiere nochmal den Tag

Ich scrolle durch meinen Newsfeed und like die Posts meiner Partner und Freunde. Wenn ich in meinem Kingsize liege werde ich nochmal alle meine Sprachnachrichten beantworten und zufrieden einschlafen.

Gute Nacht, oder besser ihr schlaft nicht sondern ihr macht euch an die Arbeit. Meine Top Tipps um nicht als Krümel in der digitalen Revolution zu enden sind: Network Marketing 😍, Social media und Influencer Marketing, Programmieren, Online Coaching. 

Ich hoffe euch hat meine erster Teil Der digitalen Revolution gefallen. Falls ja ?, hinterlasst mir ein Feedback oder kommt mit allen euren Fragen auf mich zu. Da ich davon ausgehe das es kaum jemanden gibt der diesen Artikel liest habe ich mich zwecks der rechtschreibung wenig bemüght. Ich freue mich umso mehr viele Zuhörer auf meinem Podcast zu begrüßen. Itunes / Youtube 

Euer Timo Sven Bauer, digitaler Unternehmer 

 

 

 

 

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